Das Doppelding
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wichtiger Börsenbegriffe

Am Geld:

Ein Derivat (Optionsschein, eine Option oder ein Zertifikat) befindet sich dann „am Geld“, wenn sein Basispreis nahe am aktuellen Kurs des sgn. Underlyings, also des zugrundeliegenden Basiswertes (beispielsweise einer Aktie) liegt. Am Geld liegende Derivate sind mittel-spekulativ.

Aus dem Geld:

Ein Derivat (Optionsschein, eine Option oder ein Zertifikat) befindet sich dann „aus dem Geld“, wenn sein Basispreis im Falle eines Calls weit oberhalb des aktuellen Kurses des sgn. Underlyings; also des zugrundeliegenden Basiswertes (beispielsweise einer Aktie) liegt. Ein Put liegt „aus dem Geld“, wenn sein Basispreis deutlich unterhalb des aktuellen Kurses des Underlyings liegt. Aus dem Geld liegende Derivate sind hoch-spekulativ.

Basispreis:

Der Kurs, zu dem man über ein Derivat am Ausübungstag (Verfalltstag) den Basiswert kaufen (Call) bzw. verkaufen (Put) kann.

Basiswert:

Auch als Underlying bezeichnet. Der Vertragsgegenstand eines Derivates, also das, worauf es sich bezieht (Aktie, Index, Rohstoff, Zinssatz etc.)

Bearish:

Auf fallende Kurse ausgerichtet. „Bären“ (engl. Bears) erwarten nachgebende Kurse. Ein Bärenmarkt oder Bearmarket ist ein abwärts gerichteter Markt, in dem sich mit Puts Geld verdienen lässt. Gegenteil: Bullish.

Bullish:

Auf steigende Kurse ausgerichtet. „Bullen“ (engl. Bulls) erwarten anziehende Kurse. Ein Bullenmarkt oder Bullmarket ist ein aufwärts gerichteter Markt, in dem sich mit Calls Geld verdienen lässt. Gegenteil: Bearish.

Call:

Sammelbegriff für Derivate (Optionsschein, Option, Zertifikat, Future etc.), mit denen auf steigende ┬áKurse gesetzt werden kann.

Derivat:

Von lat. derivare = ableiten: Finanzinstrumente, deren Preisentwicklung vom Preis anderer Handelsgüter abhängt, die als Basiswert bezeichnet werden. Zu den Derivaten zählen Optionsscheine, Optionen, Zertifikate, Futures usw.

Gleitender Durchschnitt:

Englisch: Moving Average (MA). Abgekürzt als GD, stellt der gleitende Durchschnitt einen über x Tage gemittelten Durchschnittspreis eines Kurses dar. Verwendung finden GDs in der technischen Analyse. Ihre Berechnung erfolgt linear, geometrisch, gewichtet oder exponentiell. Besonders bekannt ist der 200 Tage-GD, in dem viele Anleger die Entscheidungslinie zwischen Bullen- und Bärenmarkt erkennen zu glauben können.

Hebel:

Eine Kennzahl, die angibt, wie stark ein Derivat auf Kursbewegungen seines Basiswertes reagiert. Hebel wirken natürlich in beide Richtungen. Ein hoher Hebel eines Derivates bedeutet also sowohl höhere Chancen als auch höhere Risiken.

Im Geld:

Ein Derivat (Optionsschein, eine Option oder ein Zertifikat) befindet sich dann „im Geld“, wenn sein Basispreis (im Falle eines Calls) unterhalb des aktuellen Kurses des sgn. Underlyings; also des zugrundeliegenden Basiswertes (beispielsweise einer Aktie) liegt. Im Geld liegende Derivate sind weniger spekulativ als am Geld oder gar aus dem Geld liegende Derivate.

Knockout-Zertifikat:

Ein Derivat, dessen Laufzeit bei Erreichen eines festgelegten Kurses automatisch endet, was in der Regel zum Verlust des eingesetzten Geldes, zumindest aber zu einem sehr erheblichen Verlust führt. Für unsere Zwecke im „Doppelding“ sind K.O.-Scheine absolut tabu!

Laufzeit:

Die bei seiner Emission festgelegte „Lebensdauer“ eines Derivates (Optionsschein, Option, Zertifikat, Future). Mit Ende der Laufzeit bzw. zumeist kurz davor endet auch die Handelbarkeit des Derivates. Ein vorzeitiges Ende der Laufzeit gibt es nur bei Knockout-Zertifikaten.

Limit-Order:

Ein Kauf- bzw. Verkaufsauftrag, bei dem erst bei Erreichen eines bestimmten Kurses ge- oder verkauft wird.

Long:

Kaufposition, fälschlicherweise häufig mit der Erwartung steigender Kurse gleichgesetzt. Da man aber auch in einem Put (der auf fallende Kurse setzt) long sein kann, sollten die Begriffspaare long/short und bullish/bearish sauber voneinander getrennt werden.

MACD:

Bekannter technischer Indikator, der sich aus dem Verhältnis zweier geglätteter exponentieller gleitender Durchschnitte berechnet. Gehört zur Gruppe der Trendfolge-Indikatoren.

Momentum:

Technischer Indikator zur Ermittlung der Stärke einer Kursbewegung. Einer der ersten Indikatoren überhaupt, auf den eine Vielzahl scheinbar neuer Indikatoren zurückgeht.

Moving Average:

s. gleitender Durchschnitt

Optionsschein:

Finanzinstrument aus der Gruppe der Derivate. Ein Optionsschein gibt seinem Käufer das Recht (aber nicht die Pflicht), eine definierte Größe einer Ware (Aktie, Index, Rohstoff, Zinskontrakt, Devise etc.) bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Ziel des Handels mit OS ist aber in der Regel nicht der Erwerb bzw. Verkauf der Ware, sondern die Kurssteigerung des Optionsscheins selbst.

Put:

Sammelbegriff für ein Derivat (Optionsschein, Option, Zertifikat, Future etc.), mit dem auf fallende Kurse gesetzt werden kann.

Relative Stärke:

Ein technischer Indikator, der die Stärke z. B. einer Aktie im Vergleich zu ihrem Index misst. Daneben aber auch bekannt als Indikator, der die innere Stärke einer Kursbewegung misst (vgl. auch Momentum).

Short:

Verkaufsposition, fälschlicherweise häufig mit der Erwartung fallender Kurse gleichgesetzt. Da man aber auch in einem Call (der auf steigende Kurse setzt) short sein kann, sollten die Begriffspaare long/short und bullish/bearish sauber voneinander getrennt werden.

Spread:

Differenz zwischen Geld- und Briefkurs eines Wertpapiers. Beim Kauf/Verkauf (auch) von Derivaten sollte auf einen möglichst geringen (prozentualen) Spread geachtet werden.

Technische Analyse:

Eine Methode der Wertpapieranalyse, die sich nicht um fundamentale Bewertungen und/oder mikro-/markoökonomische Zusammenhänge kümmert, sondern den Kursverlauf eines Wertpapiers, die Umsätze usw. zum Gegenstand ihrer Untersuchung macht. Grundlage auch der Empfehlungen beim „Doppelding“.

Stopp:

Ein vom Anleger festgelegter Kurs, zu dem eine bestehende Position zur Verlustbegrenzung oder zur Gewinnabsicherung wieder verkauft wird. Wichtiger Bestandteil jeder Position.

Trailing Stop:

Stoppkurs, der bei in die gewünschte Richtung laufender Kursentwicklung der Position sukzessive nachgezogen wird.

Underlying:

Siehe Basiswert

 


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